#19 Was Ehrenamt in der Trauerbegleitung wirklich bedeutet

Shownotes

Wie begleitet man Kinder, wenn ihnen selbst die Worte für ihre Trauer fehlen? Wie viel von sich selbst darf und sollte man dabei einbringen? Und was können Erwachsene eigentlich von Kindern über Trauer lernen?

In dieser Folge spricht Annette mit Heike, Birgitt und Saskia, die sich ehrenamtlich beim Traumfänger engagieren und trauernde Kinder und Jugendliche begleiten.

Sie erzählen unter anderem von ihrer Tätigkeit, von Seminaren und Supervision und davon, warum die eigenen Gefühle in der Trauerbegleitung nicht einfach vor der Tür bleiben. Außerdem darüber, was es bedeutet, sich als Person einzubringen, welche Vorbildfunktion Erwachsene im Umgang mit Gefühlen haben und worin sich die Trauer von Kindern und Erwachsenen unterscheidet.

Eine persönliche Folge über Nähe, Verantwortung, Echtheit und die Frage, was es braucht, um junge Menschen in einer der schwierigsten Zeiten ihres Lebens wirklich zu begleiten.

Und wie immer hoffen wir, dass es euch gefällt und lasst gerne einen Kommentar da, damit wir unsere Folgen weiter verbessern können.

Traumfänger:

Webseite (Traumfänger) E-Mail (Traumfänger)

Telefon: 0 54 62 – 74 56 123

Instagram (Vom Ende her gedacht)

Email: vomendehergedacht@gmail.com

Shop (Annettes Trauerbuch)

Instagram (Traumfänger e.V.)

Instagram (Overberg Bestattungen)

Instagram (Sara)

Transkript anzeigen

00:00:01: Vom

00:00:02: Ende her gedacht.

00:00:03: der Podcast rund ums Sterben und Leben mit den BestatterInnen Christine und Markus, der Trauerbegleiterin Annette und Sarah die ihre Trauerfahrung teilt um Menschen Mut zu machen.

00:00:27: Ja, herzlich willkommen einmal für unsere Hörer da draußen und ich freue mich heute auf die Runde, die jetzt hier sitzen habe.

00:00:35: Und zwar sind Kollegen aus meinem Ehrenamtsteam um ein bisschen von unserer Arbeit beim Traumfänger zu berichten und vor allen Dingen mit dem Blick von Seiten des Ehrenamtes.

00:00:48: Ich hatte das glaube in irgendeiner Folge vorher schon mal erwähnt dass wir eine Mischung in unseren Gruppen haben parallel auch aus Personen, die interessiert an unsere Arbeit sind.

00:01:01: Aber gar nicht unbedingt eine fachliche Ausrichtung mitbringen

00:01:04: und

00:01:05: dem Ganzen möchte ich heute ein bisschen Raum geben damit ihr drei gleich ein bisschen erzielen könnt was eure Motivationen sind wie es euch mit der Arbeit geht und und und Ich würde sagen wir starten mal.

00:01:20: ich stelle euch ganz kurz vor Und zwar ist hier einmal Saskia.

00:01:26: Saskia ist schon relativ lange bei uns.

00:01:29: Magst du kurz erzählen, wie lange bist du eigentlich dabei?

00:01:32: Oh je... Hallo erst mal!

00:01:35: Das weiß ich gar nicht.

00:01:37: Ich war im zweiten Durchgang auf jeden Fall und da war Matthias damals noch dabei.

00:01:41: Ah dann bist du mindestens sechs Jahre schon dabei.

00:01:45: Länger.

00:01:45: Sieben schon.

00:01:46: Vor Corona das war vor Corona schon.

00:01:48: Wahnsinn ja dann sind es bestimmt sieben Jahre.

00:01:49: Ja

00:01:50: denke ich auch

00:01:51: genau.

00:01:51: Genau.

00:01:52: Ja

00:01:52: schön dass du mitmachst heute.

00:01:54: Danke dass ich hier sein darf.

00:01:56: Dann ist Heike mit dabei.

00:01:58: Ich weiß ganz so lange, wie die Saskia.

00:02:00: bist du noch nicht dabei?

00:02:01: Weißt du ungefähr?

00:02:03: Anderthalb Jahre bin ich

00:02:04: da.

00:02:05: Okay aber auch schon so lange.

00:02:06: Ja Gut und wir haben jemand drittes das ist die Birgit Und birgit.

00:02:11: habe ich das richtig?

00:02:12: Du bist von Anfang an dabei.

00:02:14: Das müssten jetzt acht jahre sein.

00:02:16: Hallo erstmal ja genau von

00:02:25: als Pionierin mehr oder weniger, als wir gestartet haben nach dem ganzen Aufbau direkt mit eingestiegen.

00:02:32: Ja, als ich mich gemeldet hatte damals konntest du noch gar nicht großartig anfangen mit Ehrenamtlichen also du hattest das gerade erst im Aufbau

00:02:41: und

00:02:42: da war ich habe ich mich schon gemeldete ja.

00:02:45: Dann hast Du die ganze Entwicklung der vergangenen Jahre mit durchlebt?

00:02:50: Mit allem Höhen und Tiefen.

00:02:52: Ja, schön dass ihr heute dabei seid und ein bisschen aus eurer Sicht plaudert und erzählt wie es euch mit unserer Arbeit geht.

00:03:01: Und ich würde gerne direkt starten vielleicht möglich ein bisschen erzählen was oder beschreibt mal das Gefühl was das bei euch auslöst im Rahmen unserer Trauerarbeit?

00:03:17: Also ich muss sagen das erste Mal da sich hierher kam war Ich wusste nicht genau, was mich erwartet und habe mir das viel schwerer vorgestellt.

00:03:30: Es ist eigentlich ganz leicht und die Kinder nehmen einem viele Ängste, die wir nur begleiten.

00:03:42: Und es ist schön zu sehen wie sie miteinander agieren,

00:03:49: toben

00:03:50: und kreativ sein können.

00:03:56: Ja, es fällt mir immer wieder ein Geschwisterpaar ein.

00:04:00: Was mich besonders beeindruckt hat die einen schweres Los haben und anfangs sehr verhalten waren und jetzt

00:04:10: richtig aufgetaut

00:04:11: sind lebendig Und das bestärkt mich hier zu sein und

00:04:17: das

00:04:17: finde ich einfach toll zu sehen was das ausmacht.

00:04:22: Ich finde es ganz spannend, ihr habt gerade alle nach der ersten Frage einen kurzen Moment Pause gemacht.

00:04:27: Und das macht nochmal wieder so ein bisschen deutlich ich habe nach dem

00:04:30: Gefühl gefragt

00:04:31: und dass ist ein großer Fokus in unserer Arbeit.

00:04:34: Und auch wenn wir Erwachsenen zusammen sind merkt man im ersten Moment.

00:04:39: jetzt fragt ihn nach dem Gefühl Wir können auf so viele Dinge so schnell los plappern.

00:04:44: und sobald es um die Frage geht beschreibt mal das Gefühl im Zusammenhang mit unserer Arbeit.

00:04:51: Was will sie jetzt?

00:04:53: Und ich finde, genau mit dem sind wir ja mitten in unserer Arbeit.

00:04:57: Du hast das, finde ich Heike gerade total gut beschrieben wie du das so erlebst.

00:05:02: Wie ist es mit euch?

00:05:03: Was beschreibt euer Gefühl im Zusammenhang mit Trauerarbeit?

00:05:08: Freude und Stolz!

00:05:12: Die Kraft die ich aus meiner eigenen Verarbeitung der Biografie erlangt habe hiermit einzubringen... Das macht mir unheimlich viel Freude und stolz bin ich darauf, was ich geschafft habe.

00:05:29: Wie ist es bei dir?

00:05:31: Was beschreibt dein Gefühl im Zusammenhang?

00:05:35: Ja das ist eine gute Frage!

00:05:37: Ich habe wirklich länger überlegen müssen und gesagt, okay mit was beschreibst du jetzt das Gefühl?

00:05:41: Und ich finde es gut, dass du gesagt hast Du warst so ein bisschen ängstlich.

00:05:44: Das war ich tatsächlich nicht weil wir ja damals diese Info Veranstaltung vorher hatten und da genau gesagt wurde wie das so abläuft und das fand die so spannend und fand das Thema an sich schon so spannend.

00:05:56: Dass sie gesagt haben auch cool das mache ich.

00:05:59: Und deswegen, es macht mir auf jeden Fall viel Spaß.

00:06:02: Ich weiß gar nicht... also was hab ich da?

00:06:03: Ich habe glaube ich gar kein besonderes Gefühl dabei sondern man macht das einfach.

00:06:07: aber wenn man mit anderen Leuten spricht und die sagen dann ja was machst du denn da?

00:06:12: Dann sagt man ja man ist in der Trauerbegleitung von Kinder- und Jugendlichen kommt immer gleich so ein großes Oh!

00:06:17: Oh nein, das könnt ich gar nicht.

00:06:19: Wie machst du das bloß?

00:06:20: Und denke ich mal ja wie mache ich denn dass?

00:06:22: ich mach das einfach eben weil so viel Ängste irgendwie dahinter stecken und die Leute sich gar nichts drunter vorstellen können.

00:06:30: Ja ja und das wiederum beschreibt dann ja auch das Problem Das leute mit ihrer eigene trauer dann ja irgendwie gar nicht richtig umgehen können und lieber verbuddeln wollen als da irgendwie was mit zu machen.

00:06:41: und das ist halt irgendwie das coole Denn Kinder verbuddeln ihre Trauer ja nicht.

00:06:45: Die ist einfach entweder da oder auch mal gerade so ein bisschen verschwunden und das kann man dann halt super auffangen.

00:06:52: Ja, du bist grad schon eingestiegen.

00:06:55: Das ist ja so'n bisschen das was ihr wahrscheinlich deutlich öfter noch hört.

00:07:00: aber wobei ich höre es auch immer wieder.

00:07:02: Was is denn dein Job?

00:07:03: Was machst Du?

00:07:03: und ihr kriegt es im Bereich des Ehrenamtes zu hören Du hast es gerade schon beschrieben, was du an dieser Stelle ... Was machst denn da?

00:07:12: Wie kannst du so etwas tun und wie geht euch das ähnlich?

00:07:16: Fällt dir das schwer

00:07:17: zu beschreiben.

00:07:19: Warum ihr das macht?

00:07:21: Was begegnet euch da?

00:07:22: Mir geht's genau wie Saskia, wenn ich sage Ich mache Trauerbegleitung für Kinder Dann kommt immer Oh!

00:07:28: Das kann

00:07:28: nicht.

00:07:30: Und dann denke ich immer Nein, das ist

00:07:33: keine

00:07:33: Sterbebegleitung Woran die meisten denken.

00:07:38: und ich sage, das ist genau das Gegenteil.

00:07:40: Wir versuchen die Kinder wieder irgendwie mit Leichtigkeit zurückzuholen weil diese Trauer zu Hause, die schreibt ja über allem und das sollte hier nicht der Fall sein.

00:07:56: und genau das ist es.

00:07:58: wir begleiten nur die Kinder sind da einfach nur da sein.

00:08:05: Und habt ihr eine Idee?

00:08:06: Also ich habe ja bei dem Thema, wenn andere so reagieren das könnt' ich ja nicht.

00:08:11: Das ist meine Spekulation oder Fantasie, dass es immer was mit Emotionen und Gefühlen zu tun hat.

00:08:18: also diese Vorstellung das nicht zu tun weil es berührt die eigenen Gefühle Und das ist ja das, was ihr hier auch in den Gruppen merkt.

00:08:27: Das geht in unsere Anfangsrunde los!

00:08:30: Wir haben immer irgendein Teil dabei, sei es über Impulskarten wo die Kinder sich eine Karte aussuchen und beschreiben sollen... wie geht's mir denn eigentlich gerade?

00:08:41: Und das machen natürlich bei uns nicht nur die Kinder sondern wir Ehrenamtlichen und grundsätzlich Mitarbeitenden ja auch Erinnert ihr euch noch an die ersten Runden?

00:08:52: hat sich da bei euch was verändert, im Sinne von heute kann ich mir vielleicht eine Karte aussuchen.

00:08:59: Aber immer wieder merke ich auch es gibt auch Tage wo's schwieriger ist.

00:09:02: wie gehts euch damit?

00:09:06: Ja ich weiß nicht ob es da ne große Veränderung oder so gegeben hat aber Es ist auf jeden Fall ... Ich find's immer schön, weil es dann auch nett ist von den Kindern manchmal was zu hören.

00:09:16: Wenn sie dann traurig sind, weil sie gerade Stress mit ihrer Freundin hatten oder irgendwie so und man selbst dann so überlegt, ah, was war denn heute?

00:09:23: Was könnte ich hier mal eben kurz so wie gehts mir wirklich grade selbst?

00:09:28: Denn das finde ich immer so wichtig dass man da nicht irgendwie ja immer die Himmel hochjauchsten Karte da irgendwie raushängen lässt sondern dass man auch vor den Kindern dann ehrlich sagen kann, boah also ich bin heute irgendwie ziemlich sauer, da ist heute das und dieses passiert oder mir geht es heute irgendwie nicht so gut.

00:09:45: Ich habe total schlecht geschlafen

00:09:47: bla-bla-bla.".

00:09:48: Und dann nehmen die Kinder ja auch wahr und reagieren da irgendwie drauf.

00:09:55: Ja, das ist so schön dass man einfach so ehrlich in der ganzen Runde mit den Kindern sein kann und so offen denn diese sind's ja genauso.

00:10:03: Genau!

00:10:03: Die Kinder sind unbefangene, die sagen eher was ihnen gerade durch den Kopf geht wie es ihnen geht oder heute keine Lust, was wir uns vielleicht nicht so erlauben würden.

00:10:16: Aber das ist ja spannend!

00:10:17: Da würde ich jetzt gerne nochmal nachhangen.

00:10:19: Saskia, so wie du das erzählst klingt es wie eine große Leichtigkeit.

00:10:22: Jetzt könnte man ja spekulieren aber die Saskia hat ihre Gefühle alle super sortiert und das macht sie in ihrem Privaten genauso.

00:10:30: Ist das so?

00:10:31: Nee.

00:10:32: Da hält mir auch nicht ständig jemand gefühlsmonster

00:10:35: für die Nase.

00:10:37: Ja, aber du weißt glaube ich... Was ich meine?

00:10:41: also wenn wir davon reden das Ziel sollte sein dass wir alle mit einer Leichtigkeit im Alltag mit Gefühlen umgehen und auch mal raushauen.

00:10:48: heute habe ich einen richtigen Scheistag.

00:10:50: Das verbieten wir uns heike Du hast es gerade gesagt das verbieten wie Erwachsenen uns ja Das öfteren Mal, gewisse Gefühle.

00:10:57: Entweder haben wir es gelernt oder wir haben uns selber aufgeladen die nicht zu zeigen.

00:11:03: in den Gruppen ist das anders und ihr macht das alle mit.

00:11:06: Transportiert ihr das jetzt unkomplizierter auch in euren Alltag?

00:11:10: Oder ist es ab dann vorbei?

00:11:13: Nein dass man sich öfter mal im Alltag fragt Warum reagiere ich jetzt gerade so, wie ich reagiere?

00:11:20: Oder wie geht es mir gerade in diesem Moment.

00:11:23: Die Frage stelle ich mir öfter

00:11:27: und die Frage sich stellen ist ja das eine aber auch zu kommunizieren und vielleicht auch andere mal damit zu konfrontieren?

00:11:37: weniger Aber sich selbst erstmal eingestehen warum

00:11:43: man

00:11:43: das jetzt gerade gemacht hat also warum was man grade

00:11:46: fühlt

00:11:47: Alleine das ist schon schwierig genug.

00:11:50: Ja, absolut und es ist ja auch der erste Schritt.

00:11:52: wenn ich selber gar nicht weiß wie geht's mir dann ist es auch schwer ist nach außen zu kommunizieren

00:11:57: aber die das nach Außen zu Kommunizieren müssen die anderen ja auch erst mal lernen damit umgehen können.

00:12:05: Aber je öfter man es macht umso besser funktioniert es bei einem selber.

00:12:13: Der nähere Kreis lernt ja auch.

00:12:16: Genau, es kommt nämlich darauf an mit wem man sich dann unterhält.

00:12:19: Das wird's glaube ich nicht bei jedem so, diese Floske.

00:12:22: Und

00:12:22: wie gehts so?

00:12:23: Nee, vielleicht nicht.

00:12:26: Aber es kommt halt drauf an, mit wemen man gerade spricht und bei manchen Leuten kann man das besser und er oder ich schätze dann vielleicht doch die Situation für mich ab und denke in dieser Situation wäre es vielleicht ganz gut wenn mein Umfeld weiß dass ich heute nicht so bester Laune bin kann ich das ja auch direkt mal kundtun und dann lassen die mich in Ruhe, keiner will was von mir.

00:12:47: Oder ich komme da halt selbst mit klar und schleppe das dann erst mal noch weiter mit mir mit oder so.

00:12:53: Und es hat ja auch ein bisschen etwas mit Zumuten zu tun?

00:12:55: Also

00:12:56: wir

00:12:56: muten

00:12:57: ja anderen sehr gerne alles freudige leichte positive.

00:13:03: Viele bilden sich ja ein, wenn wir mal bei leicht und schwer bleiben.

00:13:09: Also alles was mit Wut und Aggression und Trauer zu tun hat.

00:13:12: Ich ordne das jetzt mal in eher die schweren Gefühle ein.

00:13:17: Das trauen

00:13:17: wir uns oft gar nicht zu des anderen zuzumuten.

00:13:22: oder wie erlebt ihr das?

00:13:24: Genau.

00:13:24: also mir geht es auch so auf die Frage Wie geht's?

00:13:26: dir kommt darauf an wer sie stellt.

00:13:29: da sage ich meistens gut und wenn es jemand ist, der ernsthaft daran interessiert ist dann sag ich schon näher drauf ein oder ja heute furchtbar schlechte Laune weil dieses und jenes ist schief gegangen.

00:13:46: Ja das kommt immer darauf an mit wem man gerade oder auch schützen will.

00:13:54: Dann baut man sich irgendwie so eine Fassade auf.

00:13:57: Einen Schutz, Schutz der anderen.

00:14:01: Aber wie erlebt ihr das denn bei den Kindern?

00:14:03: Erlebt dir ein Prozess bei unseren Kindern.

00:14:05: Also ich kann durchaus sagen, es gibt durchaus Kinder die von Anfang an finde ich sehr souverän mit Emotionen und Gefühlen umgehen wo man definitiv spekulieren kann.

00:14:16: da ist im häuslichen Umfeld von Anfang dann irgendwas ziemlich gut gelaufen oder funktioniert ganz gut.

00:14:22: Die haben vielleicht einen Spiegel ihrer erwachsenen Angehörigen die da leicht mit umgehen können.

00:14:27: aber ich finde es gibt auch Kinder wo man sehr, sehr zu Anfang so eine Art Mauerblockade merkt.

00:14:35: Habt ihr das Gefühl im Laufe der Zeit die ihr ja auch mit den Kindern schon verbracht habt dass wir da was auflösen können?

00:14:43: Also dass die leichter mit der Zeit damit umgehen können und es äußern können?

00:14:49: Ja Auf jeden Fall.

00:14:50: Vor allen Dingen das Äußern, weil ich glaube manchmal fehlt einem so ein bisschen der Wortschatz also nicht einem sondern den Kindern.

00:14:56: denn wenn man sonst nicht über Gefühle spricht dann wissen die Kinder ja auch nicht was sie dann sagen sollen.

00:15:02: und wenn Sie dann von uns hören wie es einem geht und wir dann aus voller Bandbreite da irgendwas erzählen Dann wissen die kinderspäte auch Ja Das kann ich auch so sagen Und dann ist halt nicht alles gut und dann traut man sich vielleicht auch irgendwann ein bisschen mehr wenn man's besser benennen kann.

00:15:19: Das ist das ein und das andere.

00:15:20: Es ist auf jeden Fall, dass die Kinder sich mehr öffnen und auch lockerer über ihre Gefühle erzählen können.

00:15:27: Ich weiß glaube ich welches Geschwisterpaar du meinst Und da finde ich das schon auch ganz erstaunlich wie sie sich ja mittlerweile Wohler fühlen, sage ich jetzt auch mal.

00:15:39: Am Anfang ist das so zurückhaltend und sie wissen nicht genau was kommt da auf mich zu?

00:15:43: Die anderen Kinder werden beäugt dann sind so viele Erwachsene manchmal dabei die werden dann erst einmal beäuft alles wohlwollend ohne Angst aber erstmal zurückhaltende Und das hat sich abgelegt und dadurch kommt einfach viel mehr raus und zurück.

00:15:58: Können wir positives Vorbild in unseren Gruppen sein?

00:16:02: Das hoffe ich

00:16:03: Ja.

00:16:03: Also das schwangen so ein bisschen mit, ne?

00:16:05: Dass ihr sagt okay wenn wir uns trauen und denen das ein Stück weit vorleben, dass auch Erwachsene über Emotionen und Gefühle reden ist es da was du meintest?

00:16:15: Ja genau das, genau.

00:16:17: Dass sie dann sich trauen... Okay!

00:16:19: Wenn das in der Welt funktioniert, dann macht man das so, dann mache ich das auch mal und probiere mich aus.

00:16:25: Genau und das Genauso legitim zu sagen, ich sag da heute nix so, wenn man da wirklich keinen Lust hat.

00:16:31: Weil haben wir auch schon gesagt, wenn mal nicht mit jemandem reden möchte dann ist alles gut und dann ist das Thema abgehakt und irgendwas anderes kommt.

00:16:38: Und dann muss man es nicht auf den Tisch bringen.

00:16:40: Das ist halt gut weil dann können sie's hier ja auch.

00:16:42: Wenn Sie in der Anfangsrunde nichts drüber sagen wollen aber danach in der anderen Zeit was basteln und da was zum Ausdruck bringen oder einfach im Turberaum sich einmal richtig auslassen können finde ich es häufig, dass wir in der Endrunde wenn man dann fragt so und wie geht's dir jetzt?

00:17:00: So

00:17:01: das dann immer was kommt da ist.

00:17:03: Ich glaube kaum

00:17:05: also wirklich kaum jemand gewesen der in der Entrunde was nicht gesagt hat, also nichts sagen wollte.

00:17:11: Dass jemand die ganze Zeit wenn er so richtig schlecht drauf war auch am Ende gesagt hat ich bin immer noch schlecht drauf wie ich sage immer noch nix.

00:17:17: Ich glaube das habe ich so gut wie nie erlebt.

00:17:19: Ja spannend aber ich würde gerne nochmal nachhaken wie viel eures Erachtens oder wieviel... Das hat ja auch ein bisschen etwas mit dem eigenen aushalten zu können.

00:17:28: Wieviel Nicht-Mitmachen ist erlaubt aus eurer Sicht?

00:17:32: Also wie viele Last ihr dann so stehen?

00:17:36: Oder habt ihr eher den Impuls?

00:17:38: Na dann prökel ich noch mal ein bisschen nach.

00:17:39: Das kann ja nicht sein, dass der jetzt hier immer gerade gar keine Karte nehmen will oder gar nichts sagen will... Was macht das mit euch?

00:17:47: Nee, nach prökeln nicht!

00:17:50: Ich glaube es war ein Kind, das wirklich nichts sagen wollte und an anderes fiel ihm immer ins Wort.

00:17:57: Er war entweder viel ihm nichts ein, keine Worte oder er ist sehr zurückhaltend gewesen.

00:18:05: aber ansonsten

00:18:06: Und konntest du das aushalten?

00:18:08: oder hat es in dir vielleicht auch so was wie?

00:18:11: oh dem muss ich jetzt helfen?

00:18:12: Ja, Brücke bauen.

00:18:15: Das Gefühl

00:18:15: hatte ich.

00:18:18: Und erinnerst du dich noch, wie hast du's gelöst?

00:18:21: Ich glaube, es hat eine ganze Weile gedauert.

00:18:23: Es hat niemand etwas gesagt außer diesem anderen Kind und dann irgendwann hat er doch darauf geantwortet dass ging um Urlaub und welches

00:18:33: Ziel

00:18:34: die Eltern hätten.

00:18:38: Aber das war auch zu meiner Anfangszeit und das fand ich etwas schwierig

00:18:44: für mich

00:18:45: auszuhalten, muss ich sagen.

00:18:48: Ja, es ist ja einfach ein großes Thema.

00:18:51: Ich weiß gar nicht wie dir das geht, Bier geht... ... reingrätschen, wie viel Unterstützung.

00:18:59: Wann halte ich Dinge aus?

00:19:01: Auch wenn meine Vorstellung gerade eine andere ist von dem was ich vielleicht gerne hätte... Wie geht jedes damit?

00:19:07: Kannst du dich da gut zurücknehmen oder ist das eher schwierig für dich?

00:19:14: Es kommt auch ein bisschen auf das Kind drauf an.

00:19:17: Erst mal ist es schon länger dabei oder ist es grade erst neu dazugekommen.

00:19:26: Also wenn es neu dazugekommen ist, muss sich auch erst mal entwickeln und dich da reinfühlen bzw.

00:19:33: auch was immer hilft finde ich dieses neue Kind am Ende der Anfangsrunde ersprechen zu lassen weil erstmal sieht das von den anderen wie die Anfangs-Runde funktioniert und manche Kinder merken dann oh die öffnen sich hier alle?

00:19:52: Dann mache ich das auch oder Es ist für mich am Anfang auch in Ordnung, wenn es nichts sagen möchte.

00:20:01: Okay

00:20:01: das heißt

00:20:01: einfach vielleicht zu sehr Schmerz?

00:20:03: Für dich kannst du es durchaus aushalten... nicht immer!

00:20:07: ...wenn da ein bisschen mehr Rückzug ist.

00:20:09: Nicht immer

00:20:09: okay

00:20:10: muss ich ganz ehrlich sagen.

00:20:11: und ja

00:20:14: was ist denn euer Gefühl wie viel hat's mit euch und mit eurer Geschichte mit euren Biografie zu tun?

00:20:21: oder spielt es gar keine Rolle vielleicht

00:20:24: doch schon.

00:20:26: Also, man leckst mit seinen Aufgaben kann man da vielleicht sagen irgendwie.

00:20:31: Es ist ja nicht so dass es nichts mit einem macht sonst würde man das Ganze vielleicht auch nicht machen und dann könnte man das ganze vielleicht auch Nicht machen wenn man sogar keinen Bezug dazu hätte.

00:20:42: Und manchmal wird man mit Sicherheit auch angetriggert.

00:20:45: Das würde ich auch schon sagen.

00:20:46: Manche Schicksale gehen einfach irgendwie näher als andere

00:20:50: aus diversen

00:20:51: Gründen keine Ahnung.

00:20:54: Manchmal berührt einen ein Kind auch ganz anders als den anderen.

00:20:57: Und es ist auch ganz, ganz schwer zu sagen irgendwie das passiert einfach finde ich.

00:21:04: Aber ja man setzt sich auf jeden Fall mehr mit seinen eigenen Mit seinem eigenen Innenleben irgendwie nochmal auseinander und guckt wenn da so nach wirkt So ein Tag irgendwie wenn man abends Zuhause ist und dass irgendeine Kleinigkeit vorgefallen dann am Nachmittag dass man überlegt War das jetzt okay so oder vielleicht auch nicht?

00:21:24: Und da hab ich mich anfangs auch ertappt, dass ich gedacht habe, irgendwie fand ich das ja jetzt ein bisschen blöde.

00:21:29: Aber warum?

00:21:30: Das ist dann eigentlich mein Problem und nicht das Problem des Kindes.

00:21:34: Ich finde man lernt mit der Zeit auf jeden Fall immer besser auszuhalten.

00:21:37: Deswegen wenn du sagst, jetzt hat keiner was gesagt genau, dann wartet man einfach weiter ab!

00:21:42: Davon geht die Welt ja nicht unter.

00:21:44: nur weil das Kind an dem Moment nicht sagt wie es ihm gerade geht Sagt ja auch schon ganz viel aus, wenn man nicht sagt.

00:21:49: Von daher kann man das einschätzen und dann kann man nachher in der weiteren Zeit immer noch mal gucken komme ich nochmal ran hat er vielleicht irgendwie nur gerade keinen Bock gehabt da oben was zu sagen oder sie wäre auch immer?

00:22:03: Oder ist es jetzt die ganze zeit so... Und dann lässt man das Kind halt entweder ein bisschen in Ruhe und es macht irgendwie was, worauf es Spaß hat.

00:22:11: Oder manchmal kommen sie ja dann später auch doch noch mal an... ...und dann spielen wird man das zusammen oder man tropft oder bastelt oder so und dann kommt das Gespräch nochmal auf etwas, was das Kind dann irgendwie bewegt.

00:22:21: aber nicht dass man nachbohrt sondern das kommt von allein.

00:22:25: Du hast gerade in irgendeinem Nebensatz gesagt, das hat auch immer ein bisschen was mit dem eigenen Leben zu tun.

00:22:32: Ich lege meistens, wenn wir uns kennenlernen.

00:22:36: Die einen oder anderen haben auch mit mir schon eine kurze Einführung oder eine Fortbildung mitgemacht und ich erzähle das immer sehr gerne.

00:22:45: dass in diesem Rahmen der Ehrenamtsarbeit ist unfassbar schwierig wird, wenn man die Vorstellung hat sich als Person völlig außen vorzulassen.

00:22:57: Ich behaupte einfach mal dass das Null Komma Null funktioniert und alle, die glauben ich gehe dahin ne?

00:23:02: Ich übertreibe jetzt leiste mein Ehrenamt und gehe unberührt wieder raus!

00:23:07: Ich behaufte es geht absolut nicht.

00:23:10: Vielleicht erinnert ihr euch an diesen Satz, dass ich den vielleicht auch gerne öfter mal sage Wie habt ihr das erlebt?

00:23:16: Unterstreicht ihr das oder sagt ihr, ich kann mich definitiv gut abgrenzen.

00:23:22: Ich kann das trennen zwischen dem was ich da erlebe mit den Emotionen, mit denen ich konfrontiert werde, mit den Geschichten der Familien... wie habt ihr es erlebt?

00:23:33: Oder wie erlebt ihr das immer noch?

00:23:36: Also ich bin sowieso eher emotional und ich denke genauso dass wenn man Komplett gefülllos hier wäre, dann wär man fehl am Platz.

00:23:48: Und ich finde, man muss sich auch so ein bisschen ansatzweise hineinversetzen

00:23:53: können.

00:23:53: Ja, das heißt empathisch sein?

00:23:55: Auf jeden Fall!

00:23:59: Und die eigene Geschichte spielt ja immer eine Rolle mit.

00:24:01: Genau und gleichzeitig wie viel Abgrenzung geht.

00:24:06: also Wenn man sich natürlich vorstellt, ich kann mich gar nicht abgrenzen und jede Biografie und jedes Schicksal dieser Kinder hauen mich jedes Mal so aus den Puschen dass ich sage mal zwei Wochen lang bis zur nächsten Gruppe nur noch da mit beschäftigt bin Da wird es ja auch schwierig also diesen Drahtseilakt zwischen nicht völlig eingesogen zu werden.

00:24:32: Also eine professionelle Distanz hinzukriegen und gleichzeitig empathisch zu sein.

00:24:36: Heike, was du eben gesagt hast.

00:24:37: Wie gelingt euch das?

00:24:40: Also bei diesem besagten Geschwisterpaar habe ich wirklich tatsächlich lange nachgedacht.

00:24:47: Das ist nicht so dass sich Zuhause bin und Schluss aus und Ich denke nicht drüber nach.

00:24:53: also das geht mir sehr nahe.

00:24:56: Bei den anderen Bin ich nicht unbedingt so informiert.

00:25:03: Das ist

00:25:03: vielleicht auch ein guter Schutz manchmal.

00:25:05: Ja, okay.

00:25:08: D.h.,

00:25:09: ein bisschen das Thema Abgrenzung spielt bei dir immer wieder eine Rolle?

00:25:13: Wie geht gute Abgrenzungen?

00:25:14: Was brauche ich um mich abzugrenzen?

00:25:17: Ja ok.

00:25:18: Wie erlebt

00:25:18: ihr das?

00:25:19: Man muss einen Weg irgendwie finden sich da abzuggrenzen.

00:25:23: Ich finde meinen Teil... kann mich besser abgrenzen, wenn ich genau weiß was passiert ist.

00:25:28: Ach, spannend!

00:25:29: Okay.

00:25:29: Wenn ich genau weiss, was der Fakt ist, dann kann ich das für mich irgendwie einsortieren.

00:25:33: Das nimmt nichts von der ... Schwere?

00:25:38: Von der Schwere ganz genau danke aber das kann ich für mich besser einsortien.

00:25:43: wie gesagt manchmal berühren einen Kinder ja auch anders als andere Aber dann findet man für sich irgendwie Mittel und Wege.

00:25:52: Was weiß ich, dass man das gut verarbeitet?

00:25:56: Ich höre auf dem Weg immer Musik.

00:25:58: Dann höre ich auf dem Rückweg vielleicht andere Musik als auf dem Hinweg.

00:26:02: irgendwie oder wenn ich dann zu Hause bin und mit dem Hund Gassi gehe oder so, dann pustet man sich den Kopf noch mal frei.

00:26:10: Manchmal redet man da auch irgendwie noch mit anderen Leuten mal über sowas.

00:26:15: Das hilft auf jeden Fall auch ganz gut.

00:26:18: Empathie finde ich auf jeden fall auch ganz wichtig ... Ohne geht's gar nicht, aber das ist halt auch so die Sache.

00:26:26: Um auf das von vorhin noch mal zurückzukommen wenn die Leute denken und das kann ich nicht denn wir sitzen ja jetzt nicht hier die ganze Zeit haben zwei Kinder auf dem Schoß und die heulen sondern es ist ja überhaupt gar nicht.

00:26:37: Und ich glaube dass ist immer das was die Menschen dann denken ah die Kinder weinen bestimmt die ganze zeit weil sie so tief traurig sind und du musst die ganzezeit trösten dann würde einen das bestimmt noch ein bisschen mehr einsaugen irgendwie, aber das haben wir ja so in dem Fall nicht.

00:26:52: Sondern wir versuchen einfach einen schönen Nachmittag zu erleben und die Gefühle trotzdem da sein zu lassen.

00:27:05: von gewissen Geschichten distanziert man sich vielleicht ein bisschen und guckt dass man da so drum zuschlittert und sich gut verarbeitet und der Rest funktioniert glaube ich

00:27:16: Du hast es gerade ein ganz bisschen angeschnitten.

00:27:20: So kurz skizziert, dass das eben nicht so ist, dass wir hier eineinhalb Stunden sitzen und heulen und weinen.

00:27:26: Aber was würdet ihr sagen?

00:27:28: Also diesen Satz Kindertrauen anders als Erwachsenen... Das ist ja wie so'n Mantra gefühlt über unsere Einrichtung.

00:27:36: Was ist für euch der größte Unterschied wo ihr wirklich sagt Das ist typisch Kinder und das ist eher Erwachsene.

00:27:44: Gibt es da was, wo ihr sagt in einem Satz ein zwei Setzen?

00:27:49: Das ist für euch das Prägnanteste.

00:27:57: Bei Kindern muss die Trauer nicht immer in Trennen sich ausdrücken.

00:28:03: Sie kann durch Aufmüpfigkeit sich auch Ausdrücken durch Wut Was bei den Erwachsenen finde ich ganz anders ist.

00:28:13: Beschreib

00:28:14: mal wie erlebst du dann die Erwachsenden ...

00:28:20: an einem Stück länger traurig zu sein, tief trauriger.

00:28:23: Eine tiefe Traurigkeit über Wochen Monate.

00:28:28: Und der Zeitraum ist für dich der große Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen?

00:28:33: Ja oder eine gleichbleibende Traurigkeiten?

00:28:36: so höre ich es ein bisschen draus und Kinder eher...

00:28:43: Ja, wie wir immer sagen in Trauerfützen springen.

00:28:45: Also sie springen in die Trauereien wobei es nicht mit Wein unbedingt sein muss.

00:28:49: Es

00:28:50: kann

00:28:50: auch wut oder aufmüpfig sein aber dann auch wieder rausspringen und plötzlich Freude haben.

00:28:59: und wenn Leute erzählen bei einer Trauerfeier war das Kind hüpfte durch die Kiere Ja, dann lass es hüpfen.

00:29:12: Es braucht es vielleicht gerade weil sonst nicht mehr auszuhalten ist.

00:29:16: wir Erwachsenen reißen uns dann zusammen aber eine kindliche Seele schützt sich damit das in dem Moment oder auch einfach mal laut auflacht und die Erwachsene empfinden es als Störung Aber im Grunde genommen Ein sehr guter Schutz, den wir erwachsen.

00:29:38: Vielleicht uns auch mal wieder angewöhnen sollten.

00:29:41: Es scheint irgendwo ein bisschen verloren gegangen zu sein der kindliche

00:29:45: Schutz vor

00:29:46: zu viel Traurigkeit.

00:29:49: Wie erlebt ihr das?

00:29:50: Ich würde es glaube ich gar nicht Schutz nennen sondern dass ist glaube ich eher natürliches Verhalten und wie er sind so von Erwartungen geprägt.

00:29:57: Was wird erwartet, wenn man traurig ist?

00:29:59: Wenn jemand stirbt.

00:30:00: Wie muss eine Beerdigung aussehen und so ... Das ist ja sowas Traditionelles irgendwie.

00:30:05: Und auch Trauer bekommt dann so ne Tradition.

00:30:08: Wenn man so an ganz früher denkt, da musste man wie lange schwarze Kleidung tragen oder irgendwie so was.

00:30:13: Die

00:30:13: hat gar nicht geweint am Grab!

00:30:15: So

00:30:16: diese Geschichten.

00:30:18: Die zeigt gar nicht, dass die traurig ist.

00:30:19: Und hast du gesehen?

00:30:20: Die ist schon wieder losgegangen.

00:30:21: Irgendwie so was.

00:30:22: und das ist ja bis heute so tatsächlich.

00:30:24: Und Kinder dürfen es sich einfach erlauben anders zu sein weil sie zum Glück in dem Moment noch nicht so geprägt wurden von uns.

00:30:31: Es wird weniger bewertet vielleicht auch, ne?

00:30:33: Weil sie sind

00:30:34: leichter abzulenken finde ich auch.

00:30:37: In der heutigen Zeit ganz früher war das ganz anders.

00:30:40: da mussten die Kinder.

00:30:42: also wenn man da keine Traurigkeit gezeigt hatte dann

00:30:46: Na ja, oder Kinder sind früher gar nicht mitbekommen.

00:30:49: Vor vierzig Jahren wurde mit zu einer Beerdigung genommen.

00:30:53: Zumindest in meiner Wahrnehmung war es so ... Wo sah man denn auf Beerdigungen Kinder?

00:30:58: Nirgendswo!

00:30:59: Weil irgendwie in den Köpfen war... Das gehört da nicht hin und da löst man womöglich irgendwelche Dinge aus die man ja nicht auslösen will.

00:31:07: Und das ist vielleicht die Schwere.

00:31:10: Du hast vorhin mal das Wort Leichtigkeit gehabt.

00:31:14: Ist es ein bisschen so?

00:31:15: was, wenn wir's mal in Worte fassen?

00:31:16: Kinder haben eine Leichtigkeit.

00:31:17: Erwachsene sind oft eher schwerer unterwegs oder fast ist das zusammen oder...

00:31:25: Man erlaubt sich vielleicht selber nicht.

00:31:29: Jetzt darfst du nicht lachen

00:31:31: oder so.

00:31:33: Das würde ich so sagen und Kinder sind da spontan.

00:31:38: Ja

00:31:38: okay also du meinst wir versuchen viel zu sehr Erwartungen von außen gerecht zu werden Wo Kinder sich keine Gedanken drüber machen, weil wenn ich jetzt lustig bin, bin ich nicht lustig.

00:31:49: Genau.

00:31:50: Dieses was denken denn die Leute?

00:31:52: Ja okay da sind wir wieder bei Bewertung Erwartungen.

00:32:00: Man schiebt sich das dann selbst so vor und es ist ja als ob man dann als Erwachsener auch ein Jahr Trauerkleidung getragen.

00:32:08: Dann darf das weggeschlossen werden, dann darf auch die Trauer weggeschlossen werden.

00:32:11: Und dann ist es gut, weil danach braucht man ja scheinbar nicht mehr traurig sein und ich finde, dass kann man halt überhaupt nicht sagen.

00:32:18: Weil Trauer ist ein Gefühl, wenn man das noch nicht erlebt hat, weil noch nichts irgendwie... Also jetzt gerade, wenn jemand gestorben ist oder so, wenn er das nicht erlebt hatte, ist es halt nochmal was ganz anderes als wenn ich mein Lieblingskuscheltier vielleicht verloren habe oder so.

00:32:33: Wobei das für Kinder eine total traurige Situation

00:32:35: ist.

00:32:35: Absolut!

00:32:35: Da kann die Welt untergehen?

00:32:36: Genau Genau, die Welt geht unter.

00:32:38: Die geht auch wieder auf Gott sei Dank und es läuft weiter aber das ist ja bei Erwachsene nichts anderes.

00:32:43: Und die Trauer,

00:32:44: die ist da aber man muss ja irgendwie halt schauen dass man mit ihr gut zurechtkommt und dass man sie akzeptiert und mit sich dann so mitträgt irgendwie.

00:32:54: Man kann ja nicht sagen so... ...und heute ist der Tag jetzt bin ich nicht mehr traurig.

00:32:57: Das ist ja irgendwie quetsch, das funktioniert nicht!

00:33:00: Es gibt immer wieder Momente die einen traurigen machen.

00:33:04: Aber man muss einfach damit leben lernen.

00:33:07: Genau und das ist ja der Punkt, was wir dann hier hoffe ich mit den Kindern irgendwie klarkriegen.

00:33:13: Dass sie wissen Sie dürfen immer traurig sein aber es gibt Sachen die man machen kann dass man vielleicht nicht mehr so traurisch ist Und man kann sich schöne sachen angucken Man kann irgendwas basteln oder halt auch vielleicht einfach sich mal nur ein bisschen bewegen überlegen welche Spiel habe Ich denn vielleicht gerne mal mit opa papa mama wem auch immer oder meinem Geschwister hin gespielt dass man das da nochmal und dass sie halt merken, das ist okay.

00:33:37: Und danach geht's mir wieder besser und dann

00:33:39: gehts

00:33:39: weiter.".

00:33:41: Aber du sagst es gerade mit dem Stoff hier wenn es verloren ist.

00:33:45: ich meine damit... dass Eltern schon frühzeitig anfangen können, Trauer auch ernst zu nehmen und dem Kind zu signalisieren.

00:33:55: Das was du jetzt fühlst, das dein Stofftier weg ist, das ist richtig!

00:34:00: Das ist nicht falsch weil es nur ein Stofftier ist sondern das ist richtig.

00:34:03: ich weiß noch wie mein Kind, mein Jungster sein erstes Haustier wie das verstorben ist.

00:34:14: Wir haben das richtig beerdigt und er hat bis dahin auch nie mit Trauer etwas, also mit Verlust irgendwas zu

00:34:21: tun gehabt.

00:34:24: Und die schön das war, wie der Ältere dann mit dem Jüngeren in die Werkstatt gegangen ist und haben einen Kreuz zusammen gebastelt.

00:34:31: Ich kriegte das gar nicht mit.

00:34:33: sie kam nur weil wir hatten dann ein Termin.

00:34:35: also dann und nachmittags um halb drei beerdigen wir das Haustier und dann kamen die mit dem Kreuz dazu.

00:34:41: da habe ich nur gedacht Wie toll!

00:34:43: Wie toll die das verarbeitete ... in Bewegung es verarbeiten.

00:34:51: Fand ich total toll und... Ja, es wurde geweint und... Es wurde einfach ernst genommen!

00:34:57: Das ist... Ich muss nicht erst ein Mensch sterben um... Da

00:35:01: stimmt?

00:35:02: Aber das was ihr Freund beschrieben habt ne?

00:35:04: Ein Stück bei den Unterschiede.

00:35:05: erwachsene Kinder.

00:35:06: dafür braucht's eine Bereitschaft und eine Offenheit der Erwachsenen.

00:35:10: Und wenn ich natürlich vielleicht selber Schwierigkeiten habe im Zugang zu meinen Emotionen und Gefühlen und den Blick auf Verlust habe, dann ist es ja absolut nicht böse gemein von den Eltern.

00:35:22: Aber der Zugang fehlt und ich glaube das ist nochmal das was ihr Grund daher auch gesagt hat Den Kindern die Leichtigkeit hier zu ermöglichen die Möglichkeit zu haben, alle Gefühle gehören dazu und ihr dürft sie leben.

00:35:37: Aber was ja ganz wichtig ist das zu transportieren hin zu den Eltern.

00:35:41: uns wird es wenig nützen wenn wir die Kinder im Rahmen der Gruppe da zu bestärken und denen Unterstützung bieten wenn es wenig ins System Familie transportiert wird weil dann erlebtes Kind hier genau dass was wie gerade beschrieben haben wie es sein sollte, übt sich da und kommt zurück in Setting nach Hause.

00:36:06: Und wird mit der absoluten Überforderung was auch vollkommen legitim ist dass das passiert der Erwachsenen konfrontiert und ich glaube dass das so ein bisschen die Herausforderungen unserer Arbeit ist das so zu vermitteln und zu transportieren das sozusagen das ganze System bestmöglichst die Dinge gut miteinander leben kann.

00:36:29: Und das erlebe ich auch oft als Schwierigkeit, ne?

00:36:33: Ja, glaube ich... Die Eltern oder die Betroffenen in der Familie, wer auch immer dann da gerade verstorben ist haben ja irgendwie auf jeden Fall Bereitschaft signalisiert sich mit dem Ganzen auseinanderzusetzen.

00:36:47: und würden sie die Kinder ja nicht in eine Trauergruppe schicken?

00:36:51: Und dann hofft man im Gegenzug, dass sie auch auf sich selbst so gut aufpassen können.

00:36:56: Dass sie die Zeit da nutzen das für sich selbst auch gut klar zu bekommen damit sie die Kinder auch weiterhin mit auffangen können.

00:37:05: Aber die Mauern sind oft schwierig und das würde ich gerne einfach auch noch mal betonen.

00:37:10: es geht nicht um Bewertung von.

00:37:12: wir machen diese Gruppen weil Eltern ist nicht auf die Kette kriegen ihre Kinder zu begleiten.

00:37:17: Aber gleichzeitig, wenn wir einfach von dem Beispiel ausgehen, junge Familie Vater verstirbt.

00:37:24: In dem Fall hat die Mutter ihren Lebenspartner und ihren Ehemann verloren das dient ein riesen Loch stürzen kann und vollkommen übermant und überfordert mit ihren Gefühlen ist.

00:37:34: Und ihr habt es gerade ja wunderbar beschrieben was mit Erwachsenen passiert.

00:37:38: Die Leichtigkeit die auf einmal vielleicht nicht mehr ganz so da ist Erfahrung und Biografie spielt eine Rolle.

00:37:44: Wie bin ich groß geworden mit Gefühlen und Emotionen?

00:37:46: Wie wurde mir das

00:37:47: vorgelebt?".

00:37:48: Und auf der einen Seite zu sagen, ja mein Kind soll in eine Gruppe gehen vielleicht weil im Unterbewusstsein klar ist an den ein oder anderen Stelle werde ich es vielleicht schwer haben.

00:38:00: also somit hole ich mir Leute die das vielleicht ein Stück weit leichter begleiten können.

00:38:05: aber es braucht auch die Bereitschaft sich anhören zu wollen dem Kind den Raum zu geben.

00:38:12: Das darf aber auch nach Hause transportiert werden und wenn ich dich abhole aus der Gruppe, dann muss das nicht zu Ende

00:38:17: sein.".

00:38:18: Und ich glaube da ist es ein Stück weit die Herausforderung an uns oder die Ich sehe, an uns Begleitenden wie kriegen wir diesen Schritt gut hin?

00:38:28: Dass das nicht in unseren vier Wänden enden muss alle vierzehn Tage in anderthalb Stunden.

00:38:34: Ja gute Frage!

00:38:36: Genau

00:38:37: genau

00:38:39: weil ich glaube Kinder spüren spüren das sehr wohl, wo sie auch

00:38:45: vielleicht ein bisschen

00:38:47: spillerisch und leichter durchs Leben gehen können.

00:38:52: Und zu Hause drückt die Trauer wieder

00:38:57: auf

00:38:59: alle Gefühle

00:39:01: Und den Klassiker, denen wir doch immer wieder erleben.

00:39:04: Wenn die Angehörigen erzählen Wir kriegen von den Gefühlen und Emotionen wenig mit.

00:39:09: Wir beschreiben ja aus den Gruppen und das erzählen sie und das zeigen sie und dass Ja warum tun Sie es nicht?

00:39:15: Also wenn Papa verstirbt und Mama Mit den Kindern alleine geblieben ist Und wenn das Kind über Papa erfahren will, aber immer, wenn Kind Mama fragt, erzähl mir was von Papa wird Mama traurig.

00:39:29: Ja?

00:39:30: Was ist denn die logischste Reaktion dieses Kindes?

00:39:33: Ich werde doch Mama nicht mehr fragen weil ich will doch nicht dass Mama trauerig ist.

00:39:38: und das ist der Teil den wir hier auffangen können indem wir in einem anderen Setting den Rahmen und den Raum dafür geben.

00:39:44: Aber gleichzeitig braucht es die Transparenz wieder nach Hause Die Erlaubnis Und da die Worte zu finden, hey du darfst trotzdem nach Papa fragen und

00:39:57: Mama

00:39:58: darf trotzdem sie weinen muss auf die Fragen eingehen.

00:40:03: Wie kann das gut funktionieren?

00:40:07: Ich habe diese Situation, die du da beschreibst selber als Kind erlebt.

00:40:15: Als Kind möchte man ja nicht, dass die Mama dann noch trauriger wird.

00:40:20: Also hält man sich da zurück.

00:40:22: und was ich aber auch erfahren habe ist die Erwartung von Außen also von der Familie, aber auch vom äußeren Kern, die an das Kind gestellt werden, die auferlegt werden wie zum Beispiel du musst jetzt aber besonders lieb sein weil deine Mama hatte schon schwer genug nicht aufmüpfig sein, keinen Ärger machen.

00:40:47: Ja mit anderen Worten funktioniere jetzt einfach.

00:40:51: Und das macht das Kind und sperrt seine Trauer weg?

00:40:56: Das meine ich damit.

00:40:57: Wie kriegt man das gut transportiert im Rahmen von Gruppe dass es hier nicht zu Ende ist?

00:41:10: bekommen die Kinder, die erlauben ist das was sie hier leben können und dürfen und tun es trotzdem sich auch wieder zu trauen das Zuhause zu machen.

00:41:19: Und gleichzeitig natürlich auch ein Stück weit Die Verantwortung der Erwachsenen.

00:41:23: und dass hat etwas mit sich selber Trauen zu tun.

00:41:28: also wenn Es mir als erwachsene Person unfassbar schwerfällt meine gefühle zu zeigen und gerade vielleicht trauer zu zeigen Dann ist es was, wo ich mich ja selber mit auseinandersetzen muss.

00:41:40: und nur weil mir jemand sagt naja gut der Mann ist verstorben.

00:41:42: Und dein Kind braucht aber das Feedback von dir und braucht deine Gefühle dann kann nicht das sagen.

00:41:47: Aber die Umsetzung sieht anders aus.

00:41:51: Das ist ein langer Prozess oft auch für Familien und die wollen wir sicherlich nicht alle in einen Topf schmeißen um Gottes Willen.

00:41:59: haben wir ja in unserer Auseinandersetzung, da kommen wir vielleicht gleich noch ein Stück weit zu.

00:42:04: Zu gucken was beinhaltet Ehrenamt im Traumfänger zusätzlich außer der Gruppenarbeit?

00:42:11: Das ist auch unser dauerhafter Prozess mit der eigenen Auseinsatzung.

00:42:16: und zu diesem Thema Gefühle Da sind wir gerade an einem sehr herausfordernden Ding, was uns nach wie vor immer wieder auch beschäftigt.

00:42:27: Wie kann das gut gehen und was braucht es?

00:42:29: Und an welchen Stellen müssen wir vielleicht noch mal ein bisschen nachjustieren und nochmal gucken?

00:42:34: Wie können diese einzelnen Schritte für das ganze System Familie vielleicht noch ein Stück weit leichter

00:42:40: gestalten?".

00:42:41: Es braucht einfach auch Input im Elternhaus, aber da bist du dann ja die Schnittstelle.

00:42:46: Ja genau!

00:42:47: Und trotzdem ist es ja so ein bisschen was wo's zusammen fließen muss, wo wir glaube ich alle zusammen noch ein Stück weit lernen können oder durch die Erfahrungen, die wir machen.

00:42:56: Wo braucht's vielleicht nochmal wieder eine kleine Veränderung?

00:43:00: Oder nochmal ne Optimierung oder wie auch immer keine Ahnung.

00:43:03: Kann

00:43:04: man auch schlecht pauschalisieren weil einfach jeder anders is und dass man da auch ganz gezielt dann an die Familien ran treten muss, weil man merkt das die Mauer gerade so und überwindbar ist.

00:43:14: Und sagen muss was können ihr denn jetzt gerade in dem Moment brauchen?

00:43:17: Denn das können wir uns ja gar nicht vorstellen!

00:43:20: Ich glaube wir können hier nur bestmöglich gucken, dass wir den Kindern diese Gefühlstransparenz irgendwie mitgeben und hoffen, dass es auf jeden Fall ein bisschen Einfluss hat als erste Basisstelle quasi.

00:43:35: Und dann schauen wir, was wir da noch so erreichen können.

00:43:41: Ich habe gerade gesagt ich würde gerne gleich noch ein bisschen darauf kommen, was Ehrenamt tatsächlich ganz allumfassend beinhaltet und bevor wir dazu kommen, würde ich jetzt ganz gerne eine kleine Schnellfrage Runde mit euch machen.

00:43:58: Das heißt, wir kommen mal so ein bisschen weg von dem Einfühlen in unsere Gruppen wie ihr das erlebt.

00:44:06: Dazu stelle ich euch kurze, knackige Fragen.

00:44:09: Und vielleicht könnt ihr der Reihe nach mal ähnlich kurz und knackig darauf antworten?

00:44:15: Jesueska, vielleicht magst du anfangen?

00:44:16: Na klar!

00:44:17: Erste Frage Kaffee oder Tee vor der Gruppenstunde?

00:44:20: Tee Bauchmensch oder Kopfmensch?

00:44:24: Bauch

00:44:26: Reden oder Schweigen nebeneinander sitzen?

00:44:29: Reden Bewegung Oder eher Stillstand?

00:44:36: Bewegung

00:44:38: Chaos- oder Ordnung

00:44:41: Ordnung.

00:44:43: Wutausbruch oder Schweigen?

00:44:45: Wut aus Buch.

00:44:48: Umarmung oder Abstand?

00:44:49: Umarmungen.

00:44:51: Zusammenweinen, oder zusammenlachen?

00:44:53: Zusammenwein.

00:44:56: Kindertrauerarbeit ist Herzenssache- oder Lebensaufgabe?

00:45:02: Für mich Herzensache!

00:45:04: Okay.

00:45:06: Ein Stück weit zu den Eigenschaften gut zuhören oder lieber Impulse geben?

00:45:11: Oh war ja... Oh, ich glaube eher Impulse geben.

00:45:18: Nach der Gruppenstunde.

00:45:19: Er rede bedarf oder ruhe im Auto?

00:45:24: Darf ich mal alleine fachen?

00:45:28: Ruh!

00:45:30: Ja vielen Dank dass ihr das euch spontan drauf eingelassen habt.

00:45:34: man hat es ein bisschen von euch von eurer Art mit Dingen umzugehen mitbekommen.

00:45:40: Ich würde jetzt zu dem...ich nenne es mal so ein bisschen anderen Teil der ja Trauerarbeit in unserem Rahmen beinhaltet.

00:45:50: Wir haben da kurz eben drüber gesprochen, es hat auch viel mit eurem eigenen Verständnis zu tun.

00:45:56: Es hat ein Stück weit vielleicht auch mit einer eigenen Haltung zu tun und mit dem Umgang Mit Tote- und Abschied.

00:46:02: Und wieviel Anteil?

00:46:04: Saskia du hast das eben erzählt Wieviel Eigenanteil Fließt damit rein?

00:46:11: Ich kann das ja nochmal kurz beschreiben.

00:46:14: Man muss als Ehrenamt nicht über uns im Traumfänger erst mal grundsätzlich gar nichts an Grundqualifikationen mitbringen, sondern einfach

00:46:22: Lust

00:46:23: und Spaß an der Arbeit mit Kindern.

00:46:26: Und gleichzeitig gibt es ja doch mini kleine Rahmenbedingungen.

00:46:30: Das heißt ihr bekommt regelmäßig inhaltliche Schulungen.

00:46:35: In der Regel den Staat über mich so ein bisschen... das Grundwissen über wie Trauern Kinder, wo sind da die Unterschiede?

00:46:42: und gleichzeitig erlebt ihr ja Minimum einmal im Jahr eine Fort- und Weiterbildung.

00:46:47: Manchmal schaffen wir es zweimal im Jahr.

00:46:50: Das ist so.

00:46:51: der eine Teil und der zweite Teil ist dass wir regelmäßig Supervisionen hier haben.

00:46:56: Und Ja vielleicht mögt ihr wenn man mal erst bei den Fortbildungen anfangen Vielleicht nochmal beschreiben Was das mit euch macht?

00:47:06: Ist das was was ihr eher?

00:47:08: Das muss ich machen, wenn ich dieses Ehrenamt ausfüllen

00:47:11: will.

00:47:12: Oder hat es tatsächlich auch was wo ihr sagt?

00:47:15: Ich nehme was mit!

00:47:16: Es hat tatsächlich einen Mehrwert für mich.

00:47:20: Bleiben wir erstmal nur bei den Seminar-Anteilen.

00:47:26: Wie ist das für euch?

00:47:29: Ich finde schon dass die einen großen Mehrwert haben.

00:47:33: Man muss ja auf jeden Fall darauf einlassen... Aber das muss man ja auch auf das gesamte Thema irgendwie.

00:47:40: Und auch da sind wir dann wieder, ne?

00:47:41: Das ist so eine Herzenssache auf jeden Fall.

00:47:45: Sonst würde man das Ganze ja nicht machen und Wir haben ja ganz am Anfang auch schon mal gesagt dass ich ja auch das eigene befinden oder empfinden mit der ganzen Geschichte ja dann auch ändert und man kriegt manchmal eine andere Sichtweise, oder kriegt noch mal einen anderen Impuls von außen, der irgendwie was anstößt.

00:48:08: Und diese Fort-und Weiterbildung die wir machen, die vertiefen das Ganze dann.

00:48:15: Das wird auf jeden Fall nochmal ordentlich angestoßen finde ich also für mich zumindest.

00:48:20: Geht mir genau so... dass man lernt nur selber für sich und

00:48:25: überhaupt.

00:48:27: Und wir lernen uns noch mal ein bisschen mehr kennen, was ich auch unbedingt schön finde.

00:48:36: Ich sehe diese Fortbildung wie eine Belohnung an... Ich habe meine Trauerjahre erst dreißig Jahre später verarbeitet mit einer Trauertherapie und habe da unheimlich viel über mich selber gelernt.

00:48:50: Und das setzt sich jetzt in diesen Fortbildungen fort, ich lerne immer wieder ein Stückchen mehr über mich selbst und mich selber weiter kennen.

00:49:03: Es ist für mich die Belohnung für mein Ehrenamt.

00:49:06: Ach schön, dass das ja auch zu sehen ist.

00:49:08: Ja, dass du es ja auch ansprichst.

00:49:09: Ehrenamt ist in der Regel unentgeltlich.

00:49:12: aber wenn du das so sehen kannst über die Fortbildung, die mir dann eben finanziert werden auch da.

00:49:19: Das kann ich aber auch als Weiterentwicklung und Mehrwert sehen.

00:49:23: Dann ist es ja was gut für mich auch

00:49:26: um mitzuhören

00:49:30: dass ihr da was Positives rausziehen könnt.

00:49:32: Aber sagt nochmal, du hast ganz viele Fortbildungen schon mitgemacht Heike, ne?

00:49:36: Du bist noch nicht ganz so lange dabei aber hast ja auch schon einiges mit gemacht.

00:49:40: Gibt's irgendwas an diesen Weiterbildung und Fortbildung?

00:49:43: die haben ja auch durchaus sehr unterschiedliche Themeninhalte.

00:49:47: Was euch sehr nachhaltig im Kopf geblieben ist

00:49:53: Das war das Seminar über Suizid.

00:49:56: Das letzte was wir hatten

00:49:58: Die Referentinnen fand ich sehr sympathisch.

00:50:01: Das hat auch viel ausgemacht, fand ich.

00:50:07: Und ich denke da sehr oft drüber nach.

00:50:09: Ah okay das halt nach?

00:50:10: Ja.

00:50:12: Okay wie ist es mit euch beiden?

00:50:14: ihr seid ja schon ein bisschen länger dabei habt im Vergleich zu Heike ja schon einen paar mehr Weiterbildung Mitbekommen.

00:50:23: Das sind so Situationen, wo man gar nicht, wenn ich das jetzt so erzähle.

00:50:27: Dass gar nicht so intensiv zu fühlen ist aber diese Reise mit den Koffern wo man sich immer wieder von einem von koffern die man gepackt hat mit vertrauen mit materiellen sachen mit menschen jeder koffer Es hat eins von denen gepackt, also ist da drin verpackt und man sich immer weiter wieder von einem Koffer weil man sie auf die Reise nicht mehr mitnehmen kann trennen muss.

00:51:00: Und das war für mich ein Aha-Erlebnis.

00:51:03: Ja wo ich dann zwei Koffern noch vor mir hatte, wo ich dachte Ausende hier... ... gibst du gar nichts mehr her.

00:51:12: Ja, ich weiß was du meinst.

00:51:13: Ich glaube das war die Fortbildung... ...die ich gemacht habe, ne?

00:51:15: Und da

00:51:15: fand ich so überwältigend zu... Ja,

00:51:20: ja, ich erinnere auch euch noch hier in dem... Das hat.. Die ganze Atmosphäre war in dem Moment wie Schweigen und man hat nur keine Wörter mehr gehört.

00:51:32: es hat keiner mehr geredet aber alle waren irgendwie wie in so einer... Wie in so einer Glase, ne?

00:51:37: Hier gehe ich nicht weiter.

00:51:38: Hier bleibe ich mit meinem Speig

00:51:40: kaufern

00:51:40: und da gebe ich gar nichts mehr von hier weil dann kann ich nicht mehr leben!

00:51:44: Ich kann doch nicht mehr

00:51:45: weiterleben.

00:51:45: also... Es

00:51:46: baute sich ein bisschen Wut auf auch

00:51:48: wenn

00:51:49: man immer mehr abgeben

00:51:50: musste irgendwie.

00:51:51: Genau ja stimmt.

00:51:53: Ja jede Wortbildung hatte irgendwie so aha Momente glaube ich weil jede Fortbildung auf ihr Rat und Weise immer so anders intensiv vielleicht auch ist.

00:52:02: Das Suizidthema jetzt als Letztes war auf jeden Fall spannend, weil Suizide ein Thema ist was halt so weggeschoben wird.

00:52:11: Es war ja in den vorherigen Podcasts auch immer ganz gut beschrieben dass man da auch noch mal von anderer Seite einen anderen Blickwinkel bekommen hat und Informationen bekommen hat wo man dachte oh Gott krass Wahnsinn hätte ich nicht gedacht.

00:52:25: und diese Krass, wahnsinnige Momente sind aber irgendwie in jeder Fortbildung auch diese Stuhlgespräche.

00:52:32: Wo man ein Zwiegesprech... mit sich selbst, aber mit einer vermeintlichen anderen Person führt und immer den Platz wechseln muss um aus der Sicht dieser Person zu sprechen.

00:52:42: Die haben auch sehr lange nachgehalten finde ich.

00:52:45: Und was du sagtest Heike wir lernen uns untereinander immer gut kennen.

00:52:48: Wir sind sowieso eine coole Ehrenamtstruppe für dich und kennen uns mittlerweile alle ziemlich gut.

00:52:53: und durch die ganzen unterschiedliche Konstellationen die in diesen Gruppenübungen dann so passieren da sind sehr intensive Gespräche auch schon Also viele Runden um den See, die man gelaufen ist und schöne Grüße an Daniela.

00:53:08: Ich denke noch an die Kastanien da es viel passiert irgendwie.

00:53:13: ja sie sind immer anders intensiv aber auf jeden Fall sehr gut.

00:53:18: ich muss

00:53:18: das mal gerade sagen.

00:53:19: mich freut es total dass zu hören dass wir da anscheinend irgendwas richtig machen und das möchte ich gerne An euch, aber auch an alle Ehrenamtlichen die heute nicht da sind.

00:53:30: Einmal zurückgeben als Dankeschönes ihr euch darauf einlasst weil ehrenamt heißt für mich nicht automatisch bereit zu sein sich auch mit sich auseinanderzusetzen und sich parallel auf die kinder einzulassen Aber auch noch Parallel auch schick an einem wochenende samstags einen ganzen tag Auf andere teammitglieder einzul lassen Und das ist echt ein riesen dankeschön an euch dass ihr das macht dass ihr bereit seid zu gucken, was macht das alles mit mir?

00:53:58: Wo stehe ich?

00:53:59: und gleichzeitig euch einlasst auf eure Kollegen und Kolleginnen.

00:54:03: Und ja, dass ist toll, dass das so geht mit euch!

00:54:07: Ich kann es nur zurückgeben die Seminare und auch durchaus Wochenende, die wir miteinander verbringen.

00:54:13: Ich gehe da auch immer mit einem riesen Mehrwert raus.

00:54:15: Mensch, wir sind eine coole Truppe hier kriegen das so wunderbar zusammen hin.

00:54:21: Also herzlichen Dank da an der Stelle, an euch!

00:54:24: Aber ich glaube wenn man sich in der Freizeit auch mit diesem Thema auseinandersetzt und das machen wir ja alle damit ist es muss ein besonderer Schlag Mensch dann irgendwie sein und deswegen versteht man sich dann auch irgendwie, muss es nicht erklären was man in dem Moment fühlt.

00:54:45: Das finde ich so schön.

00:54:46: Bestmöglich!

00:54:46: Ich glaube das ist nicht immer so, dass kann ich zumindest aus anderen Gruppen sagen, oh das kann auch manchmal ganz schön holprig sein wo man denkt warum tue ich mir das an?

00:54:54: Aber es ist schön, so erlebe ich das zumindest und so habe ich euch jetzt wahrgenommen, dass es irgendwie eine Grundverständnis zwischen uns gibt, dass manche Dinge leicht gehen Und jeder bereit ist dem anderen da sein Raum zu geben und mit den andern sich weiterzuentwickeln.

00:55:14: Cool!

00:55:16: Das war ein Stück weit der Teil Seminar- und Fortbildung.

00:55:19: Wir haben ja aber auch noch den Teil Supervision, ich würde es gern kurz erzählen vielleicht für die Hörer, die gar nicht genau wissen was Supervision ist.

00:55:30: Vielleicht zunächst zum Verständnis dass wir ja bestmöglich zu sehen nach jeder Gruppe uns in den einzelnen Teams noch kurz zusammenzusetzen und zu reflektieren und zwar reflektiert darüber ist was Besonderes uns in der Gruppe aufgefallen hat vielleicht die ein oder andere Situation mit mir ganz persönlich irgendwas gemacht, wo ich merke da will Ich nicht vierzehn Tage alleine mit durch die weltgeschichte gehen.

00:55:54: Ich muss das mal los werden.

00:55:56: Ich brauche einen feedback von den anderen.

00:55:58: Das ist so ein bisschen der reflektierende teil Den wir schon machen und gleichzeitig heißt supervision.

00:56:05: Wir haben in unserem fall eine supervisoren frau Die von extern kommt und uns im Gemeinschaftlich ein Raum gibt, auch über diese Dinge zu sprechen.

00:56:19: Was fällt mir schwer?

00:56:20: Womit geht es mir leicht?

00:56:21: Wo habe ich Fragezeichen?

00:56:24: Wo kriege ich gewisse Dinge nicht aus dem Kopf?

00:56:27: Wo ist es vielleicht aber auch doch mal mit einem oder anderen Kollegen im Rahmen der Gruppe schwierig so dass wir

00:56:34: gut

00:56:35: eben auf die Situation in den Gruppen eingestellt werden.

00:56:40: Wie erlebt ihr diese Supervision?

00:56:41: Das hat ganz viel mit euch und eurer Persönlichkeit zu tun, sehr viel mit Reflektionen.

00:56:49: Was ist das für euch?

00:56:50: Was macht das mit euch?

00:56:53: Ich finde es sehr anstrengend weil es geht schon tiefer sie... das hat immer mit einem selber zu tun und was man oft Ja, erst mal Ad-Actor legt

00:57:07: und

00:57:08: dann kommt das wieder hoch.

00:57:09: Und es wühlt mich auf!

00:57:11: Also ich bin hinterher oft

00:57:14: geschafft sich elf

00:57:15: zu geben.

00:57:16: Genau, das Gutes du des Beschreibens Supervisions Arbeit ist anstrengend.

00:57:20: Das beschreibt es glaube ich sehr.

00:57:21: aber kannst Du für Dich sagen anstrend im Positiven?

00:57:26: oder eher wir haben in einer Woche wie der Supervision?

00:57:29: Wie komme ich aus der Nummer raus?

00:57:32: schon positiv.

00:57:33: okay ja Es gab ein Thema Grenzensetzen, das ist immer mein leidiges Thema.

00:57:38: Und ja

00:57:41: ich finde es

00:57:41: positiv.

00:57:43: Ja und das ist gerade so ein gutes Beispiel, Grenzinsätzen.

00:57:46: Einmal wie setzen wir Grenzen hier bei uns in den Gruppen im Rahmen der Kinder?

00:57:48: Aber es geht ja auch um die eigenen Grenzen, im privaten, im persönlichen.

00:57:53: Wo ist meine Grenze?

00:57:54: Wie viel lasse ich zu?

00:57:55: Wo gehe ich drei Schritte zurück?

00:57:58: Das anstrengend glaube ich.

00:58:01: Wie erlebt ihr das?

00:58:02: Ja, das würde ich auch sagen.

00:58:04: Auf jeden Fall anstrengend aber positiv einstrengt und auch da wieder weil wir als Gruppe irgendwie so gut funktionieren dass man sich auf alle Themen irgendwie einlassen kann und selbst wenn es dann mal was ist was nicht direkt jetzt mit der Trauerarbeit hier zu tun hat funktioniert's halt trotzdem und alle sind dabei und alle unterstützen.

00:58:24: und ja das ist ich finde es angenehm

00:58:29: und wir wissen ja auch dass es hier ein geschützter Raum ist, nicht nur für die Kinder sondern bei der Supervision auch für uns Erwachsene.

00:58:38: Ich finde das sehr ehrlich und bemerkenswert.

00:58:44: welche ... Probleme manchmal auch zum Vorschein kommen, was aber auch mit der Arbeit zu tun hat.

00:58:52: Also mit der Trauerarbeit also mit der ... ... Trauerbegleitung

00:58:56: und da wird wieder deutlich wie sehr unser eigenes Leben dann doch wieder in unsere Arbeit gerät und nicht voneinander zu ... Und

00:59:02: auch irgendwie wie sich jeder von uns traut oder dann so ehrlich zu sein... ...und viel von sich preiszugeben dass man sonst im anderen Kreisen nicht machen würde,

00:59:18: weil

00:59:18: es im schützen Raum ist bleibt noch mal leer.

00:59:20: Und auch mal anstrengende und schwierige Themen wo man vielleicht sagt das würde ich never in irgendeiner anderen Gruppe mit denen ich mich sonst treffe vielleicht so äußern und das hat ja auch was mit Vertrauen zu tun also vertrauen in die Gruppe, Vertrauen in Supervisorien und in der Setting was wir haben.

00:59:37: und wenn es dann bestmöglich als Mehrwert auch gesehen werden kann von euch Dann ist es für mich das Signal, wir machen einfach weiter mit Supervision.

00:59:50: Ja gut!

00:59:53: Ich habe gerade gedacht von meiner Seite sind das was Ehren am Traumfänger ausmacht.

00:59:59: haben wir alles irgendwie angerissen?

01:00:03: Gibt es von eurer Seite etwas wo ihr jetzt noch sagt dass es euch wichtig noch den Hörer draußen mitzugeben?

01:00:12: Oder sagt ihr, nee das ist gerade aktuell rund ums Ehrenamtraumfänger ganz rund.

01:00:21: Oder wo steht ihr da?

01:00:23: Also mir würde jetzt so spontan nichts mehr einfallen.

01:00:27: Vielleicht

01:00:29: können wir sagen, dass wir ja auch immer noch unseren Ehrenamtstag einmal im Jahr haben.

01:00:33: Wo wir dann auch sehr spaßig gesagt haben!

01:00:36: Wichtig

01:00:37: und ich habe

01:00:37: den Weg verstanden Annette.

01:00:39: Fall jetzt an den Wort zu bereiten.

01:00:42: Ja bitte?

01:00:42: Ja wunderbar.

01:00:43: Sehr gut, dass

01:00:44: du das sagst.

01:00:46: Gut und so wichtig... Also, Birgit hat es gerade gesagt und ich habe es beschrieben.

01:00:52: Ehrenamt ist unentgeltlich bei uns.

01:00:54: Ihr seht Gott sei Dank Supervision und Fortbildung als Mehrwert dass ihr das mitmachen dürft.

01:01:02: aber gleichzeitig wollen wir auch Minimum einmal im Jahr einen schicken Tag zusammen verbringen wo wir den Ausflug machen wo wir nett essen gehen wo wir quatschen Und auch mal ein bisschen anstoßen dürfen.

01:01:14: Ich hab das verstanden!

01:01:15: Ich werde mich dran setzen.

01:01:18: Und ja, wichtig.

01:01:19: Wichtig auch diese Zeit miteinander zu verbringen und natürlich auch schön dass ihr auch da wieder bereit seid zu sagen okay den Samstag den investieren wir und haben Bock uns auf anderen Ebenen zu begegnen und zeitmiteinander zu verbrechen.

01:01:36: Aber mehr wird es auch die Kinder in der in den Gruppen dass sie sich an der Ende der Gruppe sich darauf freuen, in zwei Wochen wieder hinzukommen.

01:01:52: Das ist die größte Bestätigung, die man haben kann.

01:01:55: Irgendwas scheinen wir richtig zu machen wenn Sie Bock haben wiederzukommen.

01:01:58: das sehe ich aus.

01:01:59: Ja,

01:01:59: das empfinde auch als Mehrwert und ansonsten Trauer hat kein Verfallsdatum.

01:02:07: Es

01:02:08: verfällt nicht!

01:02:10: Da hast du absolut recht.

01:02:13: Können wir vielleicht auch so stehen lassen.

01:02:14: am Ende und gleichzeitig Ausflug finde ich auch ein wunderbares Stichwort.

01:02:20: In diesem Sinne ganz, ganz lieben Dank an euch drei dass ihr gesagt habt ihr kommt zu dem Podcast dazu.

01:02:29: ihr zählt ein bisschen von euch von euren Erfahrungen.

01:02:32: trotzdem noch mal lieben dank an all die anderen Ehrenamtlichen die bei uns tätig sind das auch ihr bereit seid eure zeit zu investieren in diese arbeit.

01:02:43: Ich wünsche euch noch einen ganz, ganz schönen Tag.

01:02:45: Toll dass ihr dabei wart und wir sehen uns tatsächlich erst nach den Sommerferien.

01:02:50: Wir stecken gerade in den Ferien und haben ein bisschen Pause.

01:02:53: Somit sehen wir uns nach den Sommersferien in den Gruppen wieder.

01:02:56: Habt eine gute Zeit bis dahin!

01:02:58: Danke!

01:02:59: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.